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Letters to the author

 

22.01.2004 Jonathan and Christine Meads
27.02.2004 Ulrike und Robert Kölblin
15.02.2004 Dr. Dieter Hudelmayer
12.04.2004 Dr. Renate Walthes
15.02.2004 Ingrid Schaffert
09.12.2003
14.12.2003
17.09.2003
Henni Pascoe
30.11.2003 Ortrun Böhme
27.11.2003 Maria Fischer
20.11.2003 Klaus Spitzer



Jonathan and Christine Meads
Taunton, Somerset, UK

Dear Elke,

Congratulations! Christine and l are delighted with your extraordinary book, "I know where I am." Tie presentation is excellent; it is so well printed and bound. Now I understand why you needed a specialist publisher to produce this quality of reproduction oft the drawings. We are thrilled with your book and will treasure it.

I found myself lost in the imaginative, sensual and visual experience of the children’s drawings. Their art, when you touch it must feel like a sculpture in having a sensory as well as a visual side to it. We sighted people can enjoy, not only their visual expression but also the tactile expression of their ideas.

Your letter to Julia and the haiku verses I found very moving. They gave me some understanding of the emotional level to which you were working with the children and the excitement they had when they found they could express themselves in drawings. What a gift you gave them!

The chapter on Learning from blind children was a fascinating description of your journey of discovery into how you developed your artwork with blind children.

I remember Christine telling me how powerful the experience was for her when you gave her the 'wooden tray filled with clay' and she created whatever thoughts / feelings came into her hands.

David, one of our twins who is an art master at a school in Bath and Richard who trained as a clinical psychologist were both fascinated by your book and are intrigued by the process the children used to produce the drawings.


Ulrike u

nd Robert Kölblin

Eltern eines blinden Kindes
aus einem Brief an die Autorin vom 27.02.2004


"Vielen Dank, dass Sie dieses wunderbare Buch geschaffen haben. Wir selbst sind Eltern eines vier-jährigen blinden Jungen (erblindet mit 4 Mon.) und wir erleben unseren Tom so voll Leben und Freude, wie es auch in Ihrem Buch herüber kommt. Es hat uns in Anbetracht auf Toms Zukunft viele Ängste genommen und gezeigt, wie gut doch sehende und nicht sehende Kinder miteinander und voneinander lernen können. Tom geht bei uns in der Gemeinde in den Regelkindergarten und fühlt sich dort sehr wohl. Wir streben auch eine Integration in unsere Regelschule an, aber er hat ja noch ein bißchen Zeit.

Mit dem Malen hat er es noch nicht so, aber ich versuche immer wieder ihn zu motivieren. Wir benutzen die Ilfesheimer Zeichentafel. Wir hoffen, dass noch recht viele Menschen Ihr
Buch in die Hand bekommen, es hilft auch gerade unsicheren Menschen ihre Vorurteile und Ängste gegenüber Blinden abzubauen."



Dr. Dieter Hudelmayer

Professor em. an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Mitherausgeber von "Pädagogik der Blinden und Sehbehinderten" aus einem Brief an die Autorin vom 15.02.2004

"Das war schon eine große Überraschung, als ich das schöne Buch, Ihr opus magnum, auspackte. Ich hatte es bei Frau Lange nur relativ flüchtig ansehen können. Nun konnte ich es genauer studieren. Herzlichen Dank für das exorbitante Geschenk!

Ich finde das hervorragend fotografierte Werk sehr gut gelungen. Das Konzept des sehr persönlichen, teilweise fast poetischen Herangehens an das Thema erscheint mir durchaus legitim und wird viele ansprechen. Gut finde ich, dass zu den einzelnen Bildern jeweils interpretierende Texte beigegeben sind.

Was die Verbreitung des Werkes betrifft, so bin ich sicher, dass sie zwar langsam aber stetig zunehmen wird. Die hymnische Buchbesprechung von Herrn Drave in "blind-sehbehindert" ist zwar vorteilhaft, wird aber nur von wenigen gelesen. Sie könnten die Verbreitung z.B. durch Versand von möglichst vielen dieser Handzettel an alle deutschsprachigen Blindenschulen und an die vier einschlägigen Hochschuleinrichtungen unterstützen. Die vier oder fünf mir zugesandten und im Institut ausgelegten Handzettel waren im Nu weg. Auf Interesse dürfte das Buch auch bei allgemeinen Entwicklungspsychologen stoßen, weshalb ich auch alle Psychologischen Institute der Hochschulen auf die Versandliste setzen würde."


Dr. Renate Walthes
Professorin am Lehrstuhl für Rehabilitation und Pädagogik
bei Blindheit und Sehbehinderung
der Universität Dortmund
aus einem Brief an die Autorin vom 12.02.2004


"Ihr wunderschönes Buch haben wir schon gestreut und überall findet es sehr große Resonanz. Eltern finden es sehr ermutigend und wunderschön, Fachleute, wie z. B. Frau Dr. Hyvärinen aus Finnland sind ganz begeistert und heute habe ich es als Gegengeschenk für einen Scheck für das Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium dem Vorsitzenden einer Bank geschenkt und er und seine Marketingkollegin waren richtig beeindruckt und konnten es nicht glauben, dass blinde Kinder solche Zeichnungen machen können.

Ich bin sehr überzeugt, dass Ihr Buch in eine zweite Auflage geht, früher als sie vermuten werden. Die Anlaufzeit wird sicher etwas länger sein, aber dann wird es sich sehr sehr gut verkaufen und die Resonanz wird groß sein."


Ingrid Schaffert

Dozentin für Deutsch an ausländischen Hochschulen
aus einem Brief an die Autorin vom 15.02.2004


"Endlich liegt das Buch auf meinem Tisch und ich habe darin geblättert und gelesen und vor allem geschaut und betrachtet und gestaunt und gelacht und gerätselt und sinniert und mich gefreut, dass Du es geschafft hast, so ein wundervolles, herzerwärmendes Buch zu machen! Es ist faszinierend und haut einen immer wieder um, wie diese Kinder ihre Welt – die erfahrene ebenso wie die vorgestellte – mit Stift und Papier erfassen und im wahrsten Sinne des Wortes zum Ausdruck bringen. ..
Ich finde es ein unbedingt notwendiges und unglaublich bereicherndes Buch und kann nur wünschen, dass es viele viele Leser und Betrachter findet – in möglichst vielen Ländern und Sprachen!"


Henni Pascoe

Altphilologin, selbst blind mit einem Sehrest (retinitis pigmentosa, "Tunnelblick")
aus einem Brief an die Autorin vom 17.09.2003

"..vielen Dank für den prompten Brief, und noch viel mehr Dank für den Hinweis mit der Folie. Ich hab mich heut gleich hingesetzt und die Folie mit einem Kugelschreiber ausprobiert - es geht erstaunlich gut, wenn man eine geeignete Unterlage hat und die Aufdruckstärke ein bißchen geübt hat. Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob es die gleiche Folie ist - ich hab einige Blätter von der alten Blindenschule in München geschenkt gekriegt - sie sind sehr dünn und "schlüpfrig", und wenn man zu fest drückt, kann man das Bild leicht ausschneiden. Aber es funktioniert!
Wenn ich dran denk, wie wichtig es für meinen jüngeren Sohn als Kind war, JEDES Erlebnis gleich beim Heimkommen in einem Bild zu "verarbeiten", wie notwendig und hilfreich es für mich selber im Rahmen einer Therapie war, meine Gefühle etc. in Bildern ausdrücken zu können, dann denk ich, Sie füllen mit Ihrer Arbeit eine ganz große Lücke im Leben blinder Kinder. So können sie sich wieder ein Stückchen "Normalität" erobern im Umgang mit Normalsehenden. Es kommt ja nicht nur drauf an, dass sie mit blindentechnischen Hilfsmitteln gut umgehen können (das kommt eh erst später), sondern dass sie sich so weit wie möglich in der Welt der Sehenden integriert fühlen. Und wenn sie das dadurch tun können, dass auch sie "Augentechniken" anwenden, die ihnen doch eigentlich verschlossen sind, bringt sie das auf ihrem Weg in die Gemeinschaft sicher ein ganzes Stück weiter. Ich glaube, dass das Zeichnen auch in der Arbeit mit erwachsenen Blinden, vor allem auch Späterblindeten, die ja noch ihre Erinnerungen haben, sehr hilfreich sein könnte."

aus Briefen an die Autorin vom 09.12.2003 und vom 14.12.2003

"... so ein wunderschönes Buch! Hab's heute früh gekriegt und gleich gründlich angeschaut, alles andere stehen lassen. Es ist so groß! Und ich hab nur den kleinen Sehrest in der Mitte. Jetzt muss ich die Linien, die die Blinden mit den Fingern tasten, mit den Augen ganz genauso nachfahren – eine lustige Erfahrung – das spür ich richtig in den Fingern. Da ist auch beim Anschauen der ganze Mensch dabei."

"Gestern Abend hab ich endlich die Zeit und Muße gehabt, mir Ihr Buch in aller Ruhe richtig anzuschauen - ich hab 2 Stunden gebraucht. Erst bin ich jedes große Bild ganz ausführlich mit den Augen abgefahren, Strich für Strich, bis ich's beieinander hatte. Dadurch entsteht bei mir ein ganz körperliches Gefühl für das Dargestellte - es nimmt sozusagen die umgekehrte Richtung wie beim Zeichnen. Da bin ich, glaub ich, schon ein bißl im Vorteil gegenüber Normalsehenden. Und wie unterschiedlich die beiden Mädchen sind - und jede auf ihre Art so sicher und kraftvoll im Ausdruck! Und das mit einem Mittel, das sie eigentlich gar nicht so souverän beherrschen "dürften" - faszinierend! Ich glaube, da hat die Hirn- und Seelenforschung noch viel zu tun!

Und dazu Ihre Haiku. Mir scheint, sie hätten keine passendere Form des Kommentars finden können. Die Bilder erinnern mich in ihrer Konzentration auf das Wesentliche sowieso stark an die alten japanischen Zen-Malereien – jeder Strich erzählt seinen Teil. Nehmen Sie nur das Affen-im-Zoo-Bild von Susanne. Sie haben in Ihren Gedichten so schön gleich das ganze Kind mit seinem Bild gezeigt. Und wenn ich beim Anschauen was nicht beachtet oder übersehen hatte, hat mich Ihre liebevolle und einfühlsame Geschichte im zweiten Teil des
Buches ganz behutsam hingeführt. Ich bin begeistert und freu mich immer mehr drauf, Sie kennen zu lernen."


Ortrun Böhme

Leiterin eines Gymnasiums
aus einem Brief an die Autorin vom 30.11.2003


".... Elkes Herzenswunsch hat sich erfüllt. Danke für das wunder-wunderbare Buch - es ist ein Stück Menschheitsgeschichte - Ihr werdet sehen!

Es ist so einfach und mit so viel Herzblut und so viel Freude geschrieben – phantastisch – es macht Mut, auch andere Probleme nicht als Probleme sondern als Chance zu gewinnen.

Die Ursprünge der Sprache hat Udolph (s. ZEIT vom 27.Nov.03) ja auch anhand der Flussnamen entdeckt - Du, liebe Elke, hast den Ursprung des Zeichnens im Kind entdeckt, das beim sehenden Kind durch seine optische Erlebniswelt und daraus folgende persönliche Interpretation viel stärker subjektiv verändert ist. ..

Die "Gedichte" sind mit den Zeichnungen eine wunderbare Einheit - eben ganz und gar gewachsen - Gratulation!"



Maria Fischer

Keramikerin, Therapeutin und Mutter zweier sehender Kinder
aus einem Brief an die Autorin vom 27.11.2003


"Es ist immer so ein großes Glück, zu ganz neugeborenen Kindern kommen zu dürfen – immer wieder neu ein Stück Weihnachten und "Anbetung"– seit heute Mittag hab ich Dein Buch bei mir und es geht mir zum erstenmal mit einem Buch wie mit einem Neugeborenen: ich bin ganz ganz still und glücklich und freu mich sooo, dass es da ist. Was hast Du für ein wunderbar zartes, poetisches Kind geboren!! Tief, reich und sehr berührend! Hab Dank, dass Du das so nach außen gebracht hast, dass viele Menschen daran Teil haben dürfen!
Ich hoffe Du sitzt stolz (und vielleicht auch bißl erschöpft?? Nun, das ist so bei Geburten, gell?) in Deinem Wochenbett und genießt all die Mit-Freude Deiner Mit-Menschen."


Klaus Spitzer

Kunsterzieher, Autor, Mitherausgeber des Buches "TASTEN UND GESTALTEN - Kunst und Kunstunterricht bei Blinden"
aus einem Brief an die Autorin vom 20.11.2003


"Ein Traum ist wahr geworden. Mit freudiger Überraschung habe ich Ihr wunderbares Buchgeschenk bekommen. Ganz herzlichen Dank! Es ist wirklich wie ein Wunder. Aber Sie haben es verwirklicht, in großer Stetigkeit und unbeirrbar. Ich sage das nicht einfach so, denn ich weiß, wie schwer es heutzutage ist, zumal ja hier kein großer Käuferkreis die Geldgeber lockt, ein großes Geschäft zu machen. Und jetzt ist das Buch auf dem Markt und jeder kann es lesen und kann sich daran freuen. Ja noch mehr: es öffnet die Augen für die großen Möglichkeiten, die auch Blinde im schöpferisch-bildnerischen Bereich haben. So freue auch ich mich sehr, weil das Buch nicht nur sehr gut geworden ist, sondern weil es auch sehr wichtig ist.

Ja, das Buch ist sehr gut. Alles stimmt zusammen, es ist wie aus einem Guss. Da ist zunächst der Schatz herrlicher Zeichnungen Geburtsblinder (!), da ist die qualitätsvolle Aufmachung des Buches und die so gute Wiedergabe der Bilder, da sind Ihre guten, immer genau den Punkt treffenden kurzen Worte, da sind die informativen, direkt aus der Erfahrung berichtenden Erläuterungen am Ende des Buches, da ist der zu Herzen gehende "Brief" als Vorwort. Es war gut, dass Sie mein Vorwort nicht benutzt haben, nicht, weil es zu schlecht gewesen wäre, sondern weil es hier einfach nicht gepasst hätte. So ist das Werk also sehr einheitlich geworden, auch weil es so sehr persönlich geworden ist.

Ja, liebe Frau Zollitsch, ich kann zum Schluss neben meinem Dankeschön nur sagen:
ich gratuliere!
Hoffen wir zum Schluss, dass Ihr Buch in die Hände vieler Menschen gerät, die sich nicht nur daran erfreuen können, sondern ihre Erkenntnis erweitern und das Staunen lernen können."